Zum Inhalt der Seite

Mehr Geld für frühere Heimkinder

Berlin. Ehemalige Heimkinder in der BRD und der DDR erhalten mehr Hilfen und Entschädigung. Das Bundeskabinett stockte am Mittwoch den Hilfsfonds »Heimerziehung in der DDR« auf. Auch für die ehemaligen Heimkinder im Westen haben sich Bund, Länder und Kirchen auf einen Entschädigungsfonds verständigt. Die bislang zugesagte Summe von 120 Millionen wird voraussichtlich auch hier nicht ausreichen. Im Westen haben sich rund 11000 Betroffene gemeldet. Für den Osten werden ebenfalls mehrere tausend Anträge erwartet. Die dazu notwendigen Mittel von 200 Millionen Euro wollen der Bund und die ostdeutsche Länder bis 2017 je zur Hälfte aufbringen. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 10.07.2014, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!