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23.06.2014
- → Inland
DGB verteidigt »Flexirente«
Berlin. DGB-Chef Reiner Hoffmann hat den Vorwurf zurückgewiesen, die Gewerkschaften plädierten für einen generellen Rentenzugang mit 60 Jahren. Dies sei Unsinn, sagt der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes dem Focus. Auch der DGB verfolge das Ziel, daß Beschäftigte »die Chance bekommen, gesund länger zu arbeiten«. Die Beschäftigungsquote nehme ab 60 Jahren aber rapide ab. Von den 63jährigen habe nur noch jeder fünfte einen regulären Job.
Der jüngste, vielkritisierte DGB-Vorstoß für eine Teilrente ab 60 Jahren solle es erleichtern, vor Erreichen des gesetzlichen Rentenalters teilweise aus dem Beruf auszusteigen. »Wir wollen gleitende Übergänge in die Rente tarifpolitisch gestalten«, sagte Hoffmann. Dafür brauche es »zum Beispiel einen besseren Teilzeitanspruch, Altersteilzeit oder attraktivere Hinzuverdienstgrenzen bei der Teilrente«. Unionsparteien und Unternehmerverbände lehnen die Vorschläge strikt ab.
(dpa/jW)
Der jüngste, vielkritisierte DGB-Vorstoß für eine Teilrente ab 60 Jahren solle es erleichtern, vor Erreichen des gesetzlichen Rentenalters teilweise aus dem Beruf auszusteigen. »Wir wollen gleitende Übergänge in die Rente tarifpolitisch gestalten«, sagte Hoffmann. Dafür brauche es »zum Beispiel einen besseren Teilzeitanspruch, Altersteilzeit oder attraktivere Hinzuverdienstgrenzen bei der Teilrente«. Unionsparteien und Unternehmerverbände lehnen die Vorschläge strikt ab.
(dpa/jW)
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