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DGB: Kaum Hilfe für Hartz-IV-Bezieher

Berlin. Kommunen lassen Hartz-IV-Bezieher mit Problemen meist alleine. Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hervor. Insgesamt geht der DGB in der Studie für das Jahr 2012 von gut 1,1 Millionen »erwerbsfähigen« Hartz-IV-Beziehern mit Schuldenproblemen aus, von denen laut Bundesagentur für Arbeit aber nur 32500 durch die Kommunen entsprechend beraten wurden. Von geschätzt 450000 Menschen mit Suchtproblemen erhielten demnach 9000 eine Beratung. Von 900000 Personen mit psychosozialen Schwierigkeiten wurden laut Studie nur für 20000 Menschen kommunale Hilfen gemeldet. Vor diesem Hintergrund erinnern die Autoren daran, daß mit Hartz IV soziale und arbeitsbezogene Hilfen zusammen erbracht werden sollten. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.06.2014, Seite 1, Inland

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