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19.06.2014
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Krankenkassen sagen Zusatzbeiträge voraus
Berlin. Alle gesetzlichen Krankenkassen werden nach Einschätzung ihres Dachverbands im kommenden Jahr Zusatzbeiträge von ihren Mitgliedern erheben. Sie halte es für ausgeschlossen, daß eine Versicherung darauf verzichte, sagte Verbandschefin Doris Pfeiffer am Mittwoch. Bereits 2014 würden die Reserven der Krankenversicherung von 30,1 auf 26,7 Milliarden Euro sinken. Alarm schlug der Kassenverband wegen der elektronischen Gesundheitskarte, deren Einführung bis jetzt rund 900 Millionen Euro gekostet habe. Die Kassen warfen vor allem den Ärzten vor, den Aufbau der entsprechenden IT-Infrastruktur zu behindern. Die Aussagen kritisierte Kathrin Vogler, Sprecherin der Linksfraktion für Patientenrechte: »Statt immer mehr Krankenkassenbeiträge in dieses schwarze Loch zu versenken, sollte sich die Bundesregierung von der zentralen Speicherung von Patientendaten verabschieden und dezentrale Speichermedien fördern, bei denen auch die Datensicherheit gewährleistet werden kann.« (dpa/jW)
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