-
16.06.2014
- → Feuilleton
Lebensplan Zuhause
Gewisse Dinge, schrieb mir ein mir sehr lieber Freund, paßten derzeit nicht in seinen »Lebensplan«, er denke jetzt doch sehr stark an die »Zukunft« und noch verstärkter an sein »Zuhause«.
Ich erschrak, und das nicht, weil sich das auf Irak reimt (harr harr doppelharr), sondern weil ich feststellte, daß ich nicht weiß, was das ist oder überhaupt sein könnte: »Lebensplan«, »Zukunft«, »Zuhause«.
Ich dachte immer, man wäre einfach da.
Ich erschrak, und das nicht, weil sich das auf Irak reimt (harr harr doppelharr), sondern weil ich feststellte, daß ich nicht weiß, was das ist oder überhaupt sein könnte: »Lebensplan«, »Zukunft«, »Zuhause«.
Ich dachte immer, man wäre einfach da.
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton
→ mehr von
Wiglaf Droste