-
14.06.2014
- → Inland
IG Metall droht mit Warnstreiks
Gelsenkirchen. In der laufenden Tarifauseinandersetzung für die rund 75000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Stahlindustrie hat die IG Metall am Freitag mit ersten Warnstreiks gedroht, sollten die Unternehmer zu der für den 30. Juni vereinbarten dritten Tarifrunde kein akzeptables Angebot vorlegen. Das kündigte eine IG-Metall-Sprecherin am Freitag nach einer Sitzung der Tarifkommission in Gelsenkirchen an. Am Donnerstag abend endete die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis. Die IG Metall fordert unter anderem fünf Prozent mehr Geld sowie einen Altersteilzeittarifvertrag mit Anpassung an die Rente mit 63. Darüber hinaus will sich die Gewerkschaft für eine Eindämmung von Werkverträgen einsetzen.
(dpa/jW)
(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland