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IG Metall droht mit Warnstreiks

Gelsenkirchen. In der laufenden Tarifauseinandersetzung für die rund 75000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Stahlindustrie hat die IG Metall am Freitag mit ersten Warnstreiks gedroht, sollten die Unternehmer zu der für den 30. Juni vereinbarten dritten Tarifrunde kein akzeptables Angebot vorlegen. Das kündigte eine IG-Metall-Sprecherin am Freitag nach einer Sitzung der Tarifkommission in Gelsenkirchen an. Am Donnerstag abend endete die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis. Die IG Metall fordert unter anderem fünf Prozent mehr Geld sowie einen Altersteilzeittarifvertrag mit Anpassung an die Rente mit 63. Darüber hinaus will sich die Gewerkschaft für eine Eindämmung von Werkverträgen einsetzen.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.06.2014, Seite 2, Inland

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