Berlin/Nürnberg. 37820 Menschen haben nach Angaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen Asylantrag gestellt. Das waren 75,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, allerdings rund 2600 weniger als im letzten Quartal 2013. Rund 5500 Flüchtlinge kamen aus Syrien. Wichtigste weitere Herkunftsländer von Asylbewerbern im ersten Quartal 2014 waren nach Angaben des Bundesamtes Serbien, Afghanistan, Mazedonien, Albanien und Bosnien-Herzegowina. In diesem Zeitraum gab es knapp 33600 Entscheidungen über Asylanträge. 5668 Menschen wurden als Flüchtlinge anerkannt, darunter 1,4 Prozent wegen politischer Verfolgung. Abgelehnt wurde knapp ein Drittel der Anträge. Deutschland nimmt seit März 2013 über zwei Programme des Bundes 10000 Flüchtlinge aus Syrien auf. Dem Bericht zufolge sind bislang 4600 Menschen eingereist.
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