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Prozeß wegen Körperverletzung

Fürth. Mitarbeiter einer Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende in Zirndorf müssen sich seit Dienstag vor dem Amtsgericht in Fürth dafür verantworten, keinen Rettungswagen für ein 15 Monate altes Kind gerufen zu haben, obwohl die Eltern sie darum gebeten hätten (siehe jW vom 1.4.). Zwei Pförtner des Aufnahmelagers, die wegen vorsätzlicher Körperverletzung angeklagt sind, äußerten sich nicht zu den Vorwürfen. Eine Angestellte stellte zwar einen Krankenschein aus, rief aber keinen Arzt. Vor Gericht gab sie an, sie habe es für zumutbar gehalten, daß die Familie mit dem Kind »ein bis zwei Kilometer« zu einem Arzt laufe. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.04.2014, Seite 5, Inland

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