-
14.02.2014
- → Feuilleton
Einer der Großen
Ein Linker sollte am Donnerstag, 22 Uhr, im Berlinale-Palast einen Goldenen Bären für sein Lebenswerk empfangen. Anschließend lief planmäßig seine Tragikomödie »Raining Stones« von 1993. »Ken Loach ist einer der großen europäischen Regisseure«, teilte Festivalchef Dieter Kosslick vorab mit. Der 77jährige Loach studierte als Sohn eines Elektrikers Jura in Oxford und macht seit 50 Jahren sozialrealistische Filme über den spanischen Bürgerkrieg, die Revolution in Nicaragua 1979, Streiks in den USA oder Verwerfungen im Neoliberalismus. 2006 hat er die Goldene Palme in Cannes gewonnen. Heute spricht Loach ab 10 Uhr im Haus der Demokratie in Berlin über »Die Krise in Europa und die Neuformierung der radikalen Linken«. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton