Zum Inhalt der Seite

Iran unterstützt jüdische Klinik

Teheran. Der iranische Präsident Hassan Rohani hat dem Jüdischen Krankenhaus in Teheran fünf Milliarden Rial (knapp 150000 Euro) gespendet. Sein Berater Hossein Fereidun überreichte das Geld anläßlich des kommenden 35. Jahrestags der Islamischen Revolution am 12. Februar, wie die Nachrichtenagentur IRNA am Donnerstag berichtete. Nach Angaben des Beraters war dies der besondere Wunsch des Präsidenten, um ein Zeichen gegen religiöse Diskriminierung im Land zu setzen. Der Iran hat nach Angaben der in Berlin erscheinenden Jüdischen Zeitung mit 25000 bis 28000 Mitgliedern nach Israel die größte jüdische Gemeinschaft im Nahen und Mittleren Osten. (dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 08.02.2014, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!