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Wiederaufnahme im »Fall Peggy«

Bayreuth. Das Landgericht Bayreuth hat die Wiederaufnahme des Strafverfahrens im »Fall Peggy« angeordnet. Damit komme es zu einer neuen Hauptverhandlung gegen den wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilten Mann, erläuterte das Gericht am Montag. Der geistig behinderte Ulvi K. aus Lichtenberg ist zur Zeit in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Das Gericht hat mittlerweile Zweifel, ob er im Jahr 2001 die neunjährige Peggy Knobloch tötete. So habe ein inzwischen verstorbener Zeuge falsch ausgesagt. Zudem war das angebliche Geständnis von Ulvi K. unter dubiosen Bedingungen zustande gekommen: Als er vor Polizeibeamten den Mord eingeräumt haben soll, war sein Anwalt nicht anwesend und das Tonbandgerät defekt. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.12.2013, Seite 5, Inland

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