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Klaus Ernst: DGB zu eng mit SPD verzahnt

Berlin. Der frühere Linksparteichef Klaus Ernst hat dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Kritiklosigkeit gegenüber Union und SPD vorgeworfen. Die Gewerkschaften hätten während der Koalitionsverhandlungen stillgehalten, »nur um die große Koalition nicht zu gefährden«, sagte Ernst der Tageszeitung Die Welt vom Montag. Die Unternehmer hätten lautstark ihre Wünsche artikuliert und viele davon durchgesetzt. Grund für die unkritische Haltung der Gewerkschaften sei auch die »zu enge Verzahnung« zwischen ihren Führungen und denen der SPD, so Ernst. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.12.2013, Seite 4, Inland

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