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Proteste nach Mord an Journalisten

Kalar. Nach der Ermordung eines Journalisten ist es am Wochenende in mehreren Städten der kurdischen Autonomieregion im Nordirak zu Protesten gekommen. Der Herausgeber des Magazins Rayal und Korrespondent der Tageszeitung Awene, Kawa Germyani, war am Freitag in der Stadt Kalar erschossen worden. Der linke Journalist hatte sich als Regierungs- und Korruptionskritiker einen Namen gemacht. Viele Demonstranten gaben daher der mitregierenden Patriotischen Union Kurdistans (PUK) die Schuld an dem Verbrechen. Germyani ist bereits der dritte Journalist, der während der letzten fünf Jahre im irakischen Kurdistan ermordet wurde.
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.12.2013, Seite 2, Ausland

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