Zum Inhalt der Seite

Eisschnellauf: Im Kopf ­abgeschlossen

Berlin. Nach dem Aus für das Männer-Team beim Eisschnelllauf-Weltcup in Berlin, sondierte Claudia Pechstein in Bild am Sonntag die Lage: »Der Nachwuchs rückt mir nicht auf die Pelle. Da kann man darüber nachdenken, bis 2018 weiterzumachen«, sagte die 41jährige, die beim Weltcup in Berlin mit Platz zwei über 3000 m das herausragende deutsche Ergebnis lieferte. »Ich bin seit 1992 in der Weltspitze, das ist kraß. Ich denke oft: ›Die anderen müssen viel schneller sein.‹ Zum Glück sind sie es nicht«. Warum? »Viele vertrauen blind ihren Trainern. Doch bei manchen Trainern habe ich das Gefühl, daß sie im Kopf abgeschlossen haben und ihre Tage bis zur Rente zählen.« (sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.12.2013, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!