Zum Inhalt der Seite

Arik Einstein tot

Arik Einstein, für die einen der Vater der israelischen Rockmusik, für die anderen der israelische Frank Sinatra, starb am Dienstag im Alter von 74 Jahren in Tel Aviv. Wie viele Entertainer seines Landes hatte Einstein beim Militär Ende der 50er Jahre mit der Musik begonnen. »Hahalonot Hagvohim« (Die hohen Fenster), sein Album von 1966, gilt als Grundlagenwerk des israelischen Rock. Staatschef Benjamin Netanjahu erklärte: »Wir alle wuchsen mit seinen Liedern auf«. Einsteins Lieder seien »der Soundtrack des Staates Israel«,

Einstein spielte einen angejazzten Folkrock und war in den 70er Jahren auch als TV-Schauspieler aktiv, zum Beispiel in der Musik-und-Sketch-Show »Lool«, von der Wikipedia schreibt, sie hätte einen »off-the-wall sense of humor not unlike Monty Python’s Flying Circus« gehabt. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.11.2013, Seite 12, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!