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Kanzlerin und Kaiser dementieren

Berlin. FIFA-Boß Joseph Blatter hat mit Vorwürfen politischer Einflußnahme durch Frankreich und Deutschland vor der Vergabe der Fußball-WM 2022 an Katar für Aufregung gesorgt. Beide Länder hätten aus wirtschaftlichem Interesse Druck ausgeübt. »Ich kann für die Bundeskanzlerin hier nur ganz klar sagen, daß es zu keiner Zeit eine Empfehlung an ein deutsches FIFA-Exekutivmitglied gegeben hat«, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Auch Franz Beckenbauer, Mitglied der Exekutive des Fußball-Weltverbandes wies Blatters Vorwürfe zurück: »Ich weiß nicht, wie er darauf kommt«, sagte er in der Sendung »Sky 90«.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2013, Seite 2, Inland

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