-
05.11.2013
- → Ausland
Karsai kritisiert Tötung Mehsuds
Islamabad. Die USA hätten den pakistanischen Taliban-Führer Hakimullah Mehsud »zum falschen Zeitpunkt« getötet, erklärte der afghanische Präsident Hamid Karsai am Sonntag abend nach einem Treffen mit einer Kongreßdelegation aus den USA in Kabul. Er hoffe, der von Pakistan angestrebte Friedensprozeß mit den Taliban werde durch die Tötung Mehsuds nicht zurückgeworfen. Auch der pakistanische Innenminister Chaudhry Nisar warf Washington vor,die Friedensbemühungen zu »ruinieren«. Eine US-Drohne hatte am Freitag mindestens zwei Raketen auf Mehsuds Wagen abgefeuert und ihn sowie vier seiner Mitarbeiter getötet. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
