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Ermittlungen gegen Uniklinik Münster
Düsseldorf. Wegen möglicher Manipulationen bei Lebertransplantationen ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Universitätsklinik Münster (UKM). Oberstaatsanwalt Heribert Beck bestätigte am Wochenende einen entsprechenden Bericht der Süddeutschen Zeitung, betonte aber, es bestehe lediglich ein Anfangsverdacht.
In Göttingen läuft derzeit das erste Verfahren, in dem einem Arzt nach Manipulation von Patientendaten ein Tötungsdelikt vorgeworfen wird. Unregelmäßigkeiten waren auch aus Regensburg, Leipzig und München bekanntgeworden. Die Prüfungs- und Überwachungskommission von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen hatte Anfang September den Verdacht geäußert, auch an der UKM seien durch Falschangaben Patienten möglicherweise auf der Warteliste nach vorn gerückt. Unisprecherin Marion Dreischer wies am Samstag darauf hin, die Klinik selbst habe die Staatsanwaltschaft um eine Vorprüfung gebeten.
(dpa/jW)
In Göttingen läuft derzeit das erste Verfahren, in dem einem Arzt nach Manipulation von Patientendaten ein Tötungsdelikt vorgeworfen wird. Unregelmäßigkeiten waren auch aus Regensburg, Leipzig und München bekanntgeworden. Die Prüfungs- und Überwachungskommission von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen hatte Anfang September den Verdacht geäußert, auch an der UKM seien durch Falschangaben Patienten möglicherweise auf der Warteliste nach vorn gerückt. Unisprecherin Marion Dreischer wies am Samstag darauf hin, die Klinik selbst habe die Staatsanwaltschaft um eine Vorprüfung gebeten.
(dpa/jW)
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