-
10.08.2013
- → Inland
Debatte über soziale Ungleichheit vermißt
Bielefeld. Der Historiker Hans-Ulrich Wehler sieht in Deutschland ein inakzeptables Gefälle zwischen Arm und Reich. »Ich kritisiere, daß in den letzten zehn, zwölf Jahren eine krasse Verschärfung der Ungleichheit in der Bundesrepublik aufgetreten ist«, sagte der 81jährige der Nachrichtenagentur dpa. 1989 hätten die Vorstände von Dax-Unternehmen 20mal mehr verdient als der durchschnittliche Arbeitnehmer. Heute bekämen sie 200 mal soviel. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland