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Ermittlungen wegen Menschenhandel

Osnabrück. Nach dem Tod zweier rumänischer Werkvertragsarbeiter der Papenburger Meyer-Werft, die über das Subunternehmen S.D.S. beschäftigt waren (jW berichtete), ermittelt die Staatsanwaltschaft Osnabrück nun wegen Menschenhandel. Es bestehe ein Verdacht, der sich aber noch nicht gegen konkrete Personen richte, sagte Oberstaatsanwalt Alexander Retemeyer am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. »Wir haben keinen Anhaltspunkt, daß die Meyer-Werft da irgendwie dran beteiligt wäre«, so Retemeyer. Es hatte zuvor Vorwürfe gegeben, die Arbeiter hätten ihre Papiere abgeben müssen und seien nicht versichert gewesen.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.07.2013, Seite 2, Inland

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