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Ver.di fürchtet teure Sanierung

Karlsruhe/Berlin. Die Sanierung des angeschlagenen Callcenter-Betreibers Walter Services darf nicht auf Kosten der Beschäftigten gehen – das verlangt die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. In einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung forderte sie die Geschäftsführung auf, die Sanierung im Einvernehmen mit Betriebsräten und Beschäftigten zu betreiben. Ver.di sei grundsätzlich bereit, an einem Konzept mitzuarbeiten, heißt es in einem Brief an die Geschäftsführung vom Freitag. Ver.di-Callcenter-Experte Ulrich Beiderwieden betonte aber: »Wir fordern den Erhalt aller Arbeitsplätze und Standorte«. Am Donnerstag hatte der Callcenter-Betreiber mit Sitz in Ettlingen bei Karlsruhe Gläubigerschutz im Rahmen eines Schutzschirmverfahrens beantragt. Für den nach eigenen Angaben zweitgrößten Callcenter-Dienstleister in Zentraleuropa arbeiten bundesweit rund 6000 Mitarbeiter. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.07.2013, Seite 5, Inland

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