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­Medien und ­Rassismus im Blick

Berlin. Mit dem Schwerpunkt »Medien und Rassismus« veröffentlichen die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) und das Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin e.V. (apabiz) in diesem Jahr zum siebten Mal den Schattenbericht »Berliner Zustände« über Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus. Untersuchungszeitraum ist das Jahr 2012. »Das fängt schon mit den abwertenden Begriffen ›ausländerfeindlich‹ und ›fremdenfeindlich« an«, sagt MBR-Projektleiterin Bianca Klose laut Pressemitteilung vom Mittwoch. Finden die Worte doch zum Teil Anwendung bei Menschen, die schon seit Jahren ihren Lebensschwerpunkt in Deutschland haben oder sogar hier geboren sind – und nur aufgrund ihrer Hautfarbe als »fremd« betrachtet werden. Wie Rassismus in den Medien funktioniert, zeige in der 100 Seiten umfassenden Publikation Hadija Haruna von der »Initiative Schwarze Menschen in Deutschland« (ISD) anhand vieler Beispiele. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.07.2013, Seite 15, Medien

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