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Auslandseinsätze verlängert

Berlin. Die Bundeswehr beteiligt sich ein weiteres Jahr an der Überwachung der libanesischen Küste. Nach einem Bundestagsbeschluß vom Donnerstag abend kann die deutsche Armee unverändert bis zu 300 Einsatzkräfte ins Mittelmeer entsenden – im Rahmen der internationalen UNIFIL-Mission, deren offizielles Ziel es ist, den Waffenschmuggel in den Libanon zu verhindern. Der Bundestag verlängerte zudem den Einsatz im westafrikanischen Mali. Die UN-Truppe in Mali, die ab Juli die afrikanische Eingreiftruppe ­AFISMA ersetzt, soll den Kampf gegen islamistische und separatistische Aufstände im Norden des Landes unterstützen. Der UN-Sicherheitsrat hatte im April beschlossen, mehr als 12000 Soldaten und Polizisten nach Mali zu schicken. Nach dem Bundestagsvotum können sich ab Juli bis zu 150 deutsche Soldaten an der sogenannten MINUSMA-Mission beteiligen. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.06.2013, Seite 1, Inland

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