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DGB kämpft gegen Niedriglohnfalle

Berlin. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert zusammen mit zahlreichen Mitstreitern eine Reform der geringfügigen Beschäftigung. »Es ist inzwischen eindeutig nachgewiesen, daß der Minijob kein Sprungbrett in reguläre Beschäftigung, sondern eine Niedriglohnfalle ist«, sagte DGB-Vorstandsmitglied ­Annelie Buntenbach am Dienstag in Berlin. »Unsere Initiative hat das Ziel, die Minijobmauer zu durchbrechen, reguläre Beschäftigung zu fördern und die Gleichberechtigung zu stärken.« Der Arbeitsmarktexperte Gerhard Bosch von der Universität Duisburg-Essen sprach von »Fehlanreizen« durch Minijobs. »Einem erheblichen Teil der Beschäftigten werden zentrale Arbeitnehmerrechte vorenthalten.« An der Initiative sind neben dem DGB 16 Verbände sowie fast zwei Dutzend Wissenschaftler beteiligt. Derzeit gibt es rund sieben Millionen Minijobs in Deutschland.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.06.2013, Seite 1, Inland

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