Zum Inhalt der Seite

Irak: 30 Tote nach ­Selbstmordanschlägen

Bagdad. Im Irak sind am Samstag bei mehreren Anschlägen mehr als 30 Menschen getötet worden. In einer schiitischen Moschee im Norden Bagdads sprengte sich ein Selbstmordattentäter in die Luft, dabei starben Ärzten zufolge zwölf Menschen. Weitere 25 wurden verletzt. In Mossul im Norden des Landes gab es bei einem Selbstmordanschlag mehr als zehn Tote. In der Provinz Anbar starben bei einem Anschlag vier Menschen an einem Kontrollposten der Polizei. Allein im Mai wurden nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als 1000 Menschen bei Anschlägen getötet. Das war der Monat mit den meisten Toten seit rund sechs Jahren. Betroffen sind vor allem von Schiiten bewohnte Gegenden. (Reuters/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.06.2013, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!