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Abitur: Lehrer ­fürchten um Niveau

München. Nach der Einigung der Kultusminister auf den Aufbau eines gemeinsamen Aufgabenpools für das Abitur befürchtet der Deutsche Lehrerverband Qualitätsverluste bei Bundesländern mit bislang hohem Abiturniveau. Das Bildungsgefälle in Deutschland sei zu groß, um einen guten gemeinsamen Nenner zu finden, sagte Verbandspräsident Josef Kraus dem Nachrichtenmagazin Focus laut einer Vorabmeldung vom Sonntag. Vergleichsstudien hatten in den vergangenen Jahren große Unterschiede zwischen den Bundesländern bei den Leistungen der Abiturienten, aber auch bei den Anforderungen und Bewertungskriterien festgestellt. Die Kultusministerkonferenz hatte sich am Freitag darauf geeinigt, bis zum Schuljahr 2016/17 einen gemeinsamen Pool von Prüfungsaufgaben in Mathematik, Deutsch, Englisch und Französisch erarbeiten zu lassen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.06.2013, Seite 4, Inland

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