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Prozeßeinstellung gegen Castorgegner

Potsda m. Ein Prozeß wegen unerlaubten Betretens der Bahnanlagen bei einer Protestaktion gegen einen Castortransport nach Gorleben im Jahr 2010 wurde nach drei Verhandlungstagen durch die Richterin telefonisch eingestellt. »Die Verhandlung hätte am letzten Tag vor ihrem Urlaub stattgefunden. Zugunsten des Urlaubs mußte der Termin entfallen, und das Verfahren wurde eingestellt«, so der Betroffene Christof N. »Wie so oft zählen vor Gericht nicht juristische Argumente, sondern Lust und Laune der Götter in Robe.« Gegen eine andere Aktivistin steht in gleicher Sache bei der gleichen Richterin noch ein Verfahren aus. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.06.2013, Seite 5, Inland

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