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Osten wird im Hochwasser abgehängt

Berlin. Der ostdeutschen Wirtschaft droht wegen des Jahrhunderthochwassers eine länger anhaltende Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte von April bis Juni um 0,2 Prozent und damit das fünfte Quartal in Folge schrumpfen, wie das zum Beraterkreis der Bundesregierung gehörende Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) am Montag prognostizierte. »Ohne Dauerregen und Hochwasser würde es zu einer schwarzen Null reichen«, sagte IWH-Experte Udo Ludwig der Nachrichtenagentur Reuters. Die Naturkatastrophe beeinträchtige Landwirtschaft, Industrie und Bau, aber auch Handel, Gast- und Verkehrsgewerbe in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Für die BRD insgesamt erwartet der Industrie- und Handelskammertag (DIHK) dagegen ein Wachstum von 0,5 Prozent für das zweite Quartal.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.06.2013, Seite 1, Inland

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