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11.06.2013
- → Feuilleton
Berliner Häuserkampf
Der Streit zwischen dem Schriftsteller Rolf Hochhuth (»Der Stellvertreter«, das große Ding von 1963) und dem Berliner Ensemble geht in eine neue Runde. Nach der Kündigung des Mietvertrages für das Theater am Schiffbauerdamm durch Hochhuth wies das von Claus Peymann geführte Ensemble die Vorwürfe des Dramatikers zurück. Hochhuth habe keinen Anspruch darauf, daß das Ensemble seine Stücke aufführe, erklärte der BE-Rechtsanwalt Peter Raue am Montag.
Hochhuth, dem über die nach seiner Mutter benannte Ilse-Holzapfel-Stiftung der Theaterbau gehört, hatte den Vertrag mit dem Land Berlin gekündigt. Hochhuth und Peymann hatten sich in der Vergangenheit immer wieder wegen der vertraglich festgeschriebenen Nutzung des Theaters gestritten. Wie Berliner Morgenpost und Tagesspiegel berichten, sei Hochhuth »der Kragen geplatzt«, als er im BE an der Pförtnerin gescheitert sei, als er dem BE-Intendanten Peymann einen Brief persönlich habe überbringen wollte. Ein Sprecher der Berliner Kulturverwaltung wiederum verlautbarte, das Land wolle die Kündigung prüfen. Man gehe davon aus, daß sich das Land an den Mietvertrag gehalten habe. (dpa/jW)
Hochhuth, dem über die nach seiner Mutter benannte Ilse-Holzapfel-Stiftung der Theaterbau gehört, hatte den Vertrag mit dem Land Berlin gekündigt. Hochhuth und Peymann hatten sich in der Vergangenheit immer wieder wegen der vertraglich festgeschriebenen Nutzung des Theaters gestritten. Wie Berliner Morgenpost und Tagesspiegel berichten, sei Hochhuth »der Kragen geplatzt«, als er im BE an der Pförtnerin gescheitert sei, als er dem BE-Intendanten Peymann einen Brief persönlich habe überbringen wollte. Ein Sprecher der Berliner Kulturverwaltung wiederum verlautbarte, das Land wolle die Kündigung prüfen. Man gehe davon aus, daß sich das Land an den Mietvertrag gehalten habe. (dpa/jW)
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