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Eigener Sinn

Die Londoner Galerie Tate Britain hängt um. In Zukunft zeigt das größte Museum für britische Kunst seine Werke nicht mehr wie bisher nach Themen, Schulen oder Strömungen geordnet, sondern in strikt chronologischer Hängung. Dafür wurden seit September 2012 rund 500 Gemälde und Skulpturen neu angeordnet. Ziel sei es, die Wahrnehmung der Besucher nicht mehr durch kunsthistorische Kategorien zu beeinflussen, sondern ihnen die Möglichkeit zu geben, eigenen Sinn zu schaffen, sagte Chris Stephens, Chef der Bilder-Präsentation bei der Tate. »In unserem digitalen Zeitalter kuratieren die Menschen ihr Leben selber.« (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.05.2013, Seite 13, Feuilleton

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