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Bahn erhält ­Schadenersatz

München. Die Deutsche Bahn bekommt einem Bericht zufolge erstmals Schadenersatz von dem sogenannten Schienenkartell, das jahrelang Gleise und Weichen zu überhöhten Preisen verkauft hat. Das österreichische Unternehmen Voestalpine zahle rund 50 Millionen Euro, berichtete die Süddeutsche Zeitung am Montag.

Die Bahn hatte im Dezember 2012 Klage beim Landgericht Frankfurt eingereicht und wegen der illegalen Preisabsprachen Schadenersatzansprüche geltend gemacht. Dem Bericht zufolge verlangt die Bahn 550 Millionen Euro plus 300 Millionen Euro Zinsen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.04.2013, Seite 5, Inland

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