Zum Inhalt der Seite

Einweihung der ­Silvio-Meier-Straße

Berlin. Im Rahmen eines einstündigen Festaktes soll am kommenden Freitag (26. April, 18 Uhr) an der Gabelsberger-/ Ecke Rigaer Straße im Berliner Bezirk Friedrichshain eine Straße nach Silvio Meier benannt werden. Auch Angehörige und Weggefährten des Hausbesetzers werden anwesend sein und die Straßenschilder mit dem Schriftzug Silvio-Meier-Straße enthüllen. Der Nazigegner war am 21. November 1992 am U-Bahnhof Samariterstraße von Neofaschisten attackiert und ermordet worden. Antifaschistische Organisationen hatten sich bereits seit Jahren für ein Gedenken an Silvio Meier stark gemacht (jW berichtete).

(bern)

www.aktivesgedenken.de
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.04.2013, Seite 15, Antifaschismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!