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Übernahme genehmigt

Frankfurt/Main. Die Übernahme der insolventen Frankfurter Rundschau (FR) ist jetzt auch nach dem Insolvenzrecht in trockenen Tüchern. Die Gläubiger des Traditionsblattes genehmigten am Dienstag abschließend den Verkauf der Zeitung. Von den rund 1200 geladenen Gläubigern – darunter Mitarbeiter, Leasingfirmen und Lieferanten – waren aber nur etwa 20 nach Frankfurt gekommen. Das zeige unter anderem, daß es nur wenige ausstehende Fragen gebe, sagte Insolvenzverwalter Frank Schmitt, der von den Gläubigern im Amt bestätigt wurde.

Die FR war nach millionenschweren Verlusten von der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) und der Frankfurter Societät GmbH übernommen worden. Mit ihr übernahmen die neuen Besitzer nach der Insolvenz aber nur 28 der einst rund 450 FR-Mitarbeiter. Neue FR-Gesellschafter sind neben der Frankfurter Societät mit 55 Prozent der Anteile auch der FAZ-Verlag (35 Prozent) sowie mit 10 Prozent die Karl-Gerold-Stiftung. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.03.2013, Seite 5, Inland

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