Zum Inhalt der Seite

Broschüre zu Opfern von Neonazis

Ein Heft, herausgegeben von der Antifaschistischen Linken Jugend aus Berlin, widmet sich den 182 Menschen, die in Deutschland in den letzten 21 Jahren von Neonazis getötet wurden. Die Veröffentlichung nennt Namen und Wohnorte der Opfer und geht zumeist auch auf Tatumstände sowie etwaige juristische Folgen für die Mörder und Totschläger ein. Die Form der Aufbereitung ist beeindruckend und erschreckend zugleich: Man erfährt, daß überhaupt nur etwa ein Drittel der Getöteten in Statistiken der Bundesregierung aufgeführt sind.

(fo)

Broschüre »Kein Vergeben, kein Vergessen«, 72 Seiten, kostenlos, PDF-Download unter: alj.blogsport.de
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.02.2013, Seite 15, Antifaschismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!