Zum Inhalt der Seite

Asse: Probebohrung geht weiter

Remlingen. Die erste Probebohrung im maroden Atommülllager Asse soll fünf Meter tiefer gehen als geplant. Mit einer Radarmessung soll die Lage der Decke von Kammer 7 festgestellt werden, wie die Asse-GmbH am Freitag mitteilte. Eine erste Messung hatte ergeben, daß sich die Decke um 2,70 Meter gesenkt hat. Die Bohrungen sollen Aufschluß über den Zustand der Kammer und der darin lagernden rund 4000 Atommüllfässer geben.

(dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.12.2012, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!