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Neue Studie: Arme Länder ­leiden am meisten

Rund 530000 Tote und 2,5 Billionen US-Dollar Schäden hat der Klimawandel einer Studie zufolge in den letzten 20 Jahren gefordert. Acht der zehn am meisten von den weltweiten klimatischen Veränderungen betroffenen Staaten sind Entwicklungsländer. Am stärksten hatten Honduras, Myanmar, Nicaragua, Bangladesh und Haiti darunter zu leiden. Dies geht aus dem »Klima-Risiko-Index 2013« hervor, den die Hilfsorganisa­tion Germanwatch am Dienstag in Doha veröffentlichte.

2011 haben der Studie zufolge Thailand, Kambodscha, Pakistan und die Philippinen in Relation zur Einwohnerzahl die stärksten Schäden davongetragen. So kostete die Flut in Thailand 892 Menschen das Leben und verursachte Schäden in Höhe von 75,5 Milliarden Dollar. Heftige Monsunregenfälle führten auch in Kambodscha zu den schlimmsten Überflutungen seit Jahrzehnten: 250 Menschen kamen ums Leben, die Schäden beliefen sich auf rund eine Milliarde US-Dollar. Pakistan, das 2010 die heftigsten Überschwemmungen in seiner Geschichte erlebte, hatte erneut unter der Monsun­saison zu leiden und 500 Tote zu beklagen. Auf Platz sechs und sieben der Liste für 2011 folgen Brasilien und die USA, die unter heftigen Tornados, hohen Temperaturen und einer Reihe schwerer Hurrikans litten, 844 Menschen kamen bei diesen Ereignissen ums Leben. Die meisten Toten hatten im vergangenen Jahr die Philippinen (1659) und Brasilien (1013) zu beklagen. Der Bericht basiert auf der Auswertung von Extremwetterereignissen wie Überschwemmungen, Stürmen und Hitzewellen auf der Grundlage von Daten der Münchner Rück. (dapd/AFP/jW)
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Studie: germanwatch.org/de/5696

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.11.2012, Seite 3, Schwerpunkt

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