-
27.11.2012
- → Ausland
Immense Schäden durch Gaza-Krieg
Gaza-Stadt. Der jüngste israelische Angriff auf den Gazastreifen hat nach Angaben der Hamas Schäden in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar (ca. 941 Millionen Euro) verursacht. Hamas-Sprecher Taher Al-Nunu sagte in Gaza-Stadt, die direkten Schäden betrügen 545 Millionen US-Dollar, indirekte Schäden etwa 700 Millionen US-Dollar. 200 Wohnungen und Häuser seien komplett, 8000 weitere Gebäude seien teilweise beschädigt worden. 42 öffentliche Bauwerke wurden dem Erdboden gleichgemacht, darunter das Regierungsgebäude der Hamas, drei Moscheen und ein Gesundheitszentrum. Die palästinensische Handelskammer nannte allein im wirtschaftlichen Sektor Schäden in Höhe von 300 Millionen US-Dollar (231 Millionen Euro). In einem am vergangenen Samstag veröffentlichten Bericht werden die Schäden im landwirtschaftlichen Bereich auf 120 Millionen US-Dollar beziffert, die Einstellung von Handel und Wirtschaft während des Krieges verursachte einen Verlust von 40 Millionen US-Dollar. Der Wiederaufbau von Häusern, Wohnungen, Straßen, Geschäften usw. werde voraussichtlich weitere 140 Millionen US-Dollar kosten. Die Handelskammer forderte, den Gazastreifen zur wirtschaftlichen Katastrophenzone zu erklären.
Nach eigenen Angaben hatte Israel in den acht Tagen der Operation »Säulen der Verteidigung« auf Gaza 1500 Ziele angegriffen. Zum Einsatz kamen die Luftwaffe, Kriegsschiffe und Panzer, die an der Grenze zum Gazastreifen stationiert sind
Nach eigenen Angaben hatte Israel in den acht Tagen der Operation »Säulen der Verteidigung« auf Gaza 1500 Ziele angegriffen. Zum Einsatz kamen die Luftwaffe, Kriegsschiffe und Panzer, die an der Grenze zum Gazastreifen stationiert sind
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
→ mehr von
Karin Leukefeld