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Herta gegen Mo

Stutenbiß? Es kann nur eine geben? Die rumänisch-deutsche Schriftstellerin Herta Müller hat die Auszeichnung des Chinesen Mo Yan mit dem diesjährigen Literaturnobelpreis recht nonchalant als »Katastrophe« bezeichnet. Als sie von der Wahl des Nobelpreiskomitees erfahren habe, sei ihr nach Weinen zumute gewesen, sagte Müller, die 2009 den Literaturnobelpreis erhielt, in einem am Samstag veröffentlichten Interview der schwedischen Tageszeitung Dagens Nyheter .Sie empfinde die Entscheidung für Mo Yan als äußerst verstörend. Müller warf dem chinesischen Schriftsteller vor, die strengen Zensurregeln seines Heimatlandes zu loben. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2012, Seite 12, Feuilleton

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