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Athen: Chefredakteur droht Haftstrafe
Athen. In Griechenland muß sich ein Journalist wegen der Veröffentlichung der Namen von mehr als 2000 mutmaßlichen Steuerhinterziehern vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft in Athen wies am Freitag einen Einspruch gegen die Anklage zurück. Damit drohen dem Chefredakteur des griechischen Magazins Hot Doc, Kostas Vaxevanis, bis zu zwei Jahre Gefängnis.
Der Fall hat nicht nur in Griechenland für Empörung gesorgt. Die rasche Festnahme von Vaxevanis Ende Oktober stand für viele Griechen im scharfen Kontrast zu den nur schleppenden Ermittlungen gegen griechische Steuerhinterzieher. Vaxevanis hat die Vorwürfe gegen ihn als politisch motiviert bezeichnet. Mit der Veröffentlichung der sogenannten Lagarde-Liste habe er als Journalist im öffentlichen Interesse gehandelt. (Reuters/jW)
Der Fall hat nicht nur in Griechenland für Empörung gesorgt. Die rasche Festnahme von Vaxevanis Ende Oktober stand für viele Griechen im scharfen Kontrast zu den nur schleppenden Ermittlungen gegen griechische Steuerhinterzieher. Vaxevanis hat die Vorwürfe gegen ihn als politisch motiviert bezeichnet. Mit der Veröffentlichung der sogenannten Lagarde-Liste habe er als Journalist im öffentlichen Interesse gehandelt. (Reuters/jW)
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