Zum Inhalt der Seite

Israelische Armee ­beschießt Syrien

Jerusalem. Nach dem Einschlag einer aus Syrien kommenden Granate auf den Golanhöhen hat die israelische Armee in das Nachbarland zurückgeschossen und dabei ein Ziel getroffen. Es habe »direkte Treffer« auf die Abschußstelle der Granate gegeben, teilte die israelische Armee am Montag mit. Bei dem Granateneinschlag auf den Golanhöhen seien keine Schäden entstanden.

Erst am Sonntag hatte eine aus Syrien abgeschossene Granate einen israelischen Militärposten auf den Golanhöhen getroffen, auch dabei wurde niemand verletzt. Offenbar handelte sich hier um Irrläufer der Auseinandersetzungen zwischen den Konfliktgruppen in Syrien. Die israelische Armee feuerte daraufhin mehrere Warnschüsse ab – es waren die ersten Schüsse in Richtung syrischer Streitkräfte seit dem Jom-Kippur-Krieg 1973. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.11.2012, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!