Skandal aus der DDR
Im Deutschen Hygiene Museum Dresden wird am 9. September, 11 Uhr, eine neuer Dokfilm über den »größten Medizinskandal der DDR« gezeigt. Der Film wurde mit Unterstützung der Bundesstiftung Aufarbeitung produziert. Es geht darin um »Tausende junge Mütter«, die 1978/79 in DDR-Krankenhäusern bei einer Vorsorgemaßnahme mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert wurden. Einige starben, andere wurden chronisch geschädigt, alle zum Schweigen verpflichtet. Nach der Vorführung des Films »Nur eine Spritze«, der am 9. Oktober, 20.15 Uhr, auch im RBB ausgestrahlt werden soll, gibt es eine Diskussion mit Regisseurin Ariane Riecker. Der Eintritt ist frei. (jW)
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