-
06.09.2012
- → Natur & Wissenschaft
Skandal aus der DDR
Im Deutschen Hygiene Museum Dresden wird am 9. September, 11 Uhr, eine neuer Dokfilm über den »größten Medizinskandal der DDR« gezeigt. Der Film wurde mit Unterstützung der Bundesstiftung Aufarbeitung produziert. Es geht darin um »Tausende junge Mütter«, die 1978/79 in DDR-Krankenhäusern bei einer Vorsorgemaßnahme mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert wurden. Einige starben, andere wurden chronisch geschädigt, alle zum Schweigen verpflichtet. Nach der Vorführung des Films »Nur eine Spritze«, der am 9. Oktober, 20.15 Uhr, auch im RBB ausgestrahlt werden soll, gibt es eine Diskussion mit Regisseurin Ariane Riecker. Der Eintritt ist frei. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Natur & Wissenschaft