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Breites Revierdeutsch

Der Arbeiterschriftsteller Kurt Küther ist am Samstag im Alter von 83 Jahren in Bottrop gestorben, wie die Zeitungen der WAZ-Gruppe am Dienstag mitteilten. Als Bergmann verfaßte Küther seit Anfang der 60er Jahre Gedichte, Kurzgeschichten, Satiren und Glossen. Von 1963 bis 1969 gehörte der Gewerkschafter der Dortmunder »Gruppe 61« für Literatur der Arbeitswelt an. Sein bekanntester Gedichtband »Ein Direktor geht vorbei« erschien 1973, in seinen »Ruhrpottogrammen« brachte Küther gesellschaftliche Widersprüche und menschliche Liebenswürdigkeiten in breitestem Revierdeutsch auf den Punkt. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.08.2012, Seite 13, Feuilleton

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