-
02.08.2012
- → Natur & Wissenschaft
Jede Mücke zählt
Das Portal mueckenatlas.de wird gut angenommen. »Wir sind Ende April online gegangen. Seither sandten Bürger etwa 350 Stechmücken ein«, sagte Doreen Werner vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) im brandenburgischen Müncheberg. Die Erforschung der 49 Mückenarten sei hierzulande in den vergangenen Jahrzehnten vernachlässigt worden, die Datenlage veraltet, erklärte Werner. »Wir haben deutschlandweit an 100 Standorten Stechmückenfallen aufgestellt.« Einsendungen der Bürger sollten die so erhobenen Daten ergänzen. »Der Ansatz ist zu erfahren, wo welche Stechmückenarten wann vorkommen.« Weiterführende Forschungen des ZALF sollen sich dann auf die Arten konzentrieren, die Krankheiten übertragen. Eingesandt werden sollen unversehrte, nach Möglichkeit kurz tiefgefrorene Exemplare. Werner: »Für die Verbreitungskarten zählt jede Mücke.«
(dapd/jW)
(dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Natur & Wissenschaft