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Russischer Minister gesteht Fehler ein

Krimsk. Bei den Überschwemmungen im Süden Rußlands haben die Behörden Bewohner nicht rechtzeitig vor der Gefahr gewarnt. Das räumte Katastrophenschutzminister Wladimir Putschkow am Montag ein. Sein Ministerium hatte per SMS auf die bedrohliche Lage hingewiesen. Etliche Anwohner erklärten jedoch, die Nachricht nicht bekommen zu haben. Das Hochwasser kostete am Samstag an der Nordostküste des Schwarzen Meeres mindestens 171 Menschen das Leben, fast 19000 verloren ihr Hab und Gut. Die Behörden wiesen die Anschuldigung zurück, daß die Schleusenöffnung eines Stausees zu der Flut beigetragen hätten. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.07.2012, Seite 6, Ausland

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