-
05.07.2012
- → Natur & Wissenschaft
Harte Nahrung
Ein Vorfahre des Menschen, der Australopithecus sediba, hat sich im Gegensatz zu seinen Verwandten nicht nur von Blättern und Pflanzen, sondern auch von Baumrinde ernährt. Das ergab eine Studie des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig. »Vor allem die innere Baumrinde kann durchaus nahrhaft sein«, erklärte Studienleiterin Amanda Henry. Alle Nährstoffe des Baumes gingen durch die innere Rinde. Die Forscher ermittelten die Ernährungsgewohnheiten des Australopithecus sediba, indem sie Gebisse von Überresten dieses entfernten Urahnen des Menschen untersuchten, die 2008 in Südafrika gefunden worden waren. Dabei fanden sie winzige Rückstände von Rinde und Holz. Auch Schimpansen nagen gerne an Baumrinden. Durch die Studie rückt der Australopithecus sediba, der vor zwei Millionen Jahren lebte, weiter in ihre Nähe. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Natur & Wissenschaft
