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Astronomie

Früheste Quasare entdeckt

Leiden. Quasare sind supermassereiche Schwarze Löcher, die gewaltige Mengen an Materie anziehen. Letztere strahlen dabei enorme Energiemengen ab. Daher sind Quasare die hellsten Objekte im Universum und bilden den Kern ganzer Galaxien. Erste Quasare bildeten sich schon weniger als eine Milliarde Jahre nach dem Urknall – für kosmische Maßstäbe also vergleichsweise schnell. In der Astrophysik ist immer noch nicht geklärt, wie die frühen Quasare in so kurzer Zeit entstehen konnten. Ein Wissenschaftsteam hat nun mit Hilfe des Weltraumteleskops »Euclid« 31 frühe Quasare entdeckt, die helfen könnten, das Rätsel zu lüften. Zwei dieser Quasare entstanden bereits in den ersten 670 Millionen Jahren nach dem Urknall und gelten damit nun als die frühesten bislang von Menschen entdeckten. Das seit 2023 aktive Euclid sei ein echter »Gamechanger«, so Daming Yang von der Universität Leiden, Erstautor der im Juli in Astronomy & Astrophysics veröffentlichten Studie. Noch sind die Gründe ihrer Entstehung aber nicht geklärt, dazu müssen die Funde näher untersucht werden. Ziel ist es, weitere frühe Quasare zu entdecken und einen Einblick in die sie umgebenden Galaxien zu erhalten. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.07.2026, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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