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Ärzte stellen Praxisgebühr in Frage

Berlin. Nach dem Scheitern eines Ländervorstoßes für die Abschaffung der Praxisgebühr hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) die enormen Kosten durch die Abgabe kritisiert. »In den Praxen der niedergelassenen Ärzte entstehen jedes Jahr allein durch den Einzug der Gebühr 360 Millionen Euro an Bürokratiekosten«, sagte der KBV-Vorstandsvorsitzende Andreas Köhler der Neuen Osna­brücker Zeitung (Freitagausgabe). Pro Praxis seien dies mehr als 4100 Euro. Auf der Gesundheitsministerkonferenz in Saarbrücken hatten sich am Donnerstag elf von 16 Bundesländern hinter einen Antrag zur Abschaffung der Praxisgebühr gestellt. Das notwendige Quorum von 13 Stimmen wurde aber nicht erreicht. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.06.2012, Seite 2, Inland

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