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Rom muß mehr für Schulden zahlen

Mailand. Die Wirkung der vom italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti eingeleiteten Maßnahmen ist auf den Finanzmärkten bereits wieder verpufft. Die Zinsen für zwölfmonatige italienische Geldmarktpapiere lagen am Mittwoch fast wieder auf dem Stand von Dezember, als Monti einen »Sparhaushalt« verabschieden ließ. Bei der Auktion der Staatsanleihen konnte sich die Regierung in Rom zwar erfolgreich frisches Geld besorgen. Allerdings mußte sie den Anlegern einen Zins (Rendite) von 3,972 Prozent für Papiere mit einjähriger Laufzeit zahlen nach 2,34 Prozent im Mai.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.06.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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