-
12.06.2012
- → Inland
Verzögerung bei Atomausstieg möglich
Berlin. Der Wirtschaftsrat der CDU hält Verzögerungen beim Atomausstieg für möglich. Es könne sein, »daß wir in ein oder zwei Jahren dazu kommen müssen, die Frage des Zeithorizonts erneut zu diskutieren«, sagte der Präsident der Vereinigung, Kurt Lauk, am Montag in Berlin. Zunächst aber müßten die vielen Baustellen auf dem Weg in ein neues Energiezeitalter in Angriff genommen werden. So solle das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) angepaßt werden, forderte Lauk. Der CDU-Politiker nannte die von der Regierung beschlossene Wende überstürzt. Nach bisherigen Plänen soll das letzte Atomkraftwerk in Deutschland 2022 vom Netz gehen.
(Reuters/jW)
(Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland