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Herzog fordert höhere Prozent-Hürde

Berlin. Der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog sieht dringenden Reformbedarf im politischen System der Bundesrepublik. Die Fünf-Prozent-Hürde sei nicht mehr zeitgemäß, sagte der 78jährige dem Nachrichtenmagazin Focus. Sie müsse erhöht werden, da angesichts immer mehr kleinerer Parteien der Bundeskanzler »nicht mehr von einer großen Mehrheit der Bevölkerung getragen« werde. Diese Entwicklung gefährde die parlamentarische Demokratie, warnte Herzog.

(dapd/jW)

Siehe Seite 8

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.05.2012, Seite 2, Inland

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